| CHRISTOF GRIESE´S JayJayBeCe • Berlin Jazz Composers Orchestra | |
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| Das
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe - ein etwas griffigeres
Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg - wurde 1987 von Christof
Griese an der Musikschule Charlottenburg von Berlin gegründet. Gerade
mal ein halbes Jahr später gewann JayJayBeCe den 3. Preis beim
Europäischen Big Band Wettbewerb in Berlin. Das einzigartige
Konzept - junge Musiker-Innen spielen ausschließlich Kompositionen
Berliner Komponisten - führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin,
London - Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und
Nürnberg. 1992 gewann JayJayBeCe den 1. Preis beim Deutschen
Orchesterwettbewerb in Goslar und 1995 den Studioprojekt
Wettbewerb in Berlin (durch den die Produktion der CD Vol.III
ermöglicht wurde). Inzwischen schon fünf CDs - Berlin
Jazz Composers Songbook Vol. I bis V - erschienen im kleinen aber
feinen BIT-Musikverlag. Sechzehn lange Jahre gibt es nun
schon JayJayBeCe - und die fünfte und damit die Jubiläums-CD erschien
2002! Und die - teilweise mit Preisen versehenen - Kompositionen sind wieder
mal wahre Herausforderungen (nicht nur) für diese jungen MusikerInnen!
2007 erscheint die Jubiläums-CD 20 Jahre JayJayBeCe
– aufgenommen im Studio des RBB. Im Juni 2010 gewann JayJayBeCe bei der Bundesbegegnung Jugend Jazzt als einzige Big Band gleich zwei Preise: den renommierten Skoda Jazz Preis und den Sonderpreis der Union Deutscher Jazzmusiker für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes. |
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| saxes: Nils Feldmann, Yvette Kneisel, Simon Barchewitz, Laurenz Welten, Andres Reifgerst trumpets: Tobias Knebel, Lisa-Marlen Buchholz, Jan Kaiser, David Heiss trombones: Julian Schließmeyer, Jan-Ole Zabel, Nils Nüsse piano: Lukas McNally guitar: Johannes Jungnickel bass: Jakob Heyer drums: Leon Griese |
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| Pressekritiken über JayJayBeCe | |
| " Wenn man in Berlin lebt und die CD einer dort angesiedelten Big Band zu beurteilen hat, liegt schnell der Gedanke auf der Hand, man wolle ja nur,,seine Leute" unterstützen - ist aber gar nicht notwendig, denn das was JayJayBeCe leistet, ist über alle Zweifel erhaben. Die bereits mit einigen Preisen ausgezeichnete JugendJazzBand Charlottenburg, unter der Leitung von Christof Griese, wartet wieder einmal mit ungewöhnlichen Stücken ausschließlich von Berliner Komponisten auf. Es ist so manches dabei, was man im Big-Band-Kontext gar nicht erwarten würde, was aber durchaus überzeugt. Die Liste der Gastmusiker führt neben Paul Brody u.a. Gebhard Ullmann und Felix Wahnschaffe auf. Besonders hervorzuheben sind auf ,,How Rook" die Kompositionen von Nikolaus Schäuble, die stets über einzigartigen ,,Pfiff" und muntere Ausgelassenheit verfügen und das Erstlingswerk des Bandmitglieds Burkhard Finckh (,,Chromdioxyd"), das live ebensoviel Energie transportiert wie auf CD. Und natürlich nicht zu vergessen: Die Mitglieder der Crew glänzen nicht nur in ihren Soli!" Carina Prange, Jazzpodium 2/2000 | |
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Was ist richtig, was ist falsch im Jazz? ” Keiner kann's dir sagen. Selbst die inzwischen mehr als ein Dutzend deutschen Jazz-Professoren nicht, die in gut gewärmten Amtsstuben teure Improvisations-Forschung betreiben. Als mager besoldeter Kolumnist gehe ich lieber in die Clubs. Vielleicht wissen ja die Musiker mehr. Aber die reden (ebenfalls mager besoldet) wenig; die spielen lieber. Zum Beispiel das von dem Saxofonisten Christof Griese geleitete Orchester JayJayBeCe. Ist das noch richtig, wenn sich diese Big Band nicht von wenigen Schreibern prägen läßt, sondern so viele Berliner Jazz-Komponisten wie möglich mit ins Improvisations-Boot nimmt? Obwohl das JayJayBeCe in Sachen Satzspiel und Intonation nicht immer die internationalen Standards trifft - diese Big-Band ist als Impulsgeber für Berlins schreibende Jazz-Zunft unverzichtbar. Nikolaus Schäuble, Gebhard Ullmann, Maria Baptist, Rolf von Nordenskjöld; sie alle, und viele mehr, haben bereits die Feder für das JayJayBeCe geschwungen. Entsprechend frech taucht das Orchester unter den Normen des Big-Band-Beamtentums weg - den Jazz-Rock des Miles Davis der achtzigerJahre ebenso einbeziehend, wie modale Klangflächenspiele und wuchtige, rockige Ostinato-Kompositionen. Die Big-Band als multiple Persönlichkeit. Ein Gewinn." Der Tagesspiegel 22. 11.1999 |
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| “Es
geht um die Überraschungen in der Musik, Unvorhersagbares, Spannung.” Ein Fall für Christof Griese. An vier CD-Booklets hat er gerade mitgeschrieben und zwar die sogenannten Liner-Notes. In diesen einklappbaren Texten steht, warum eine Komposition so heißt, wie sie heißt. Das eint die vier sonst sehr verschiedenen CDs mit Christof Griese, die soeben erschienen sind. Christof Griese ist zweiundvierzig und Saxofonist. Seit dreizehn Jahren leitet er die Fachbereiche Jazz und Percussion an der Musikschule Charlottenburg. Dort gründete er bereits 1987 ein ungewöhnliches und bis heute einmaliges Projekt: das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe, die neunzehnköpfige Jugendjazzband, auf dessen aktueller CD ,,How Rook" eben ausschließlich sehr anspruchsvolle Kompositionen von Berliner Jazzmusikern interpretiert werden. Im Unterschied zur so genannten professionellen Jazz-Szene sind die hier versammelten Musiker nicht unbedingt auf den Gelderwerb mittels Musik angewiesen. Die einzige Motivation, die diese 18 bis 25-Jährigen mindestens einmal wöchentlich zusammenführt, ist die Aussicht auf einen öffentlichen Auftritt. Und solche Gigs zu organisieren ist mittlerweile eine der Hauptaufgaben des Big Band-Leiters Christof Griese geworden. Neben seinem Engagement für den musikalischen Nachwuchs, auf diesem Wege wird ja so fast nebenbei auch das zukünftige Publikum für Jazzkonzerte herangebildet, ist Griese als Bandleader, Saxofonist und Komponist einer der fittesten Macher der Berliner Jazzszene. Er tourt mit dem deutschpolnischen Piano-Sax-Quartett Mogrinos, seiner Band Electric 5 und dem 1983 gegründeten Berliner Saxophon Quartett dessen aktuelle CD heiBt ,,12 Notes, 4 Musicians And The Blues". Christian Bröcking, FAZ, 28.12.1999 |
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| "Vielerorts hochgelobt und mit Preisen ausgezeichnet, darauf kann die Nachwuchsbigband des Kopfs und Drahtziehers Christof Griese mittlerweile stolz sein, denn das Konzept scheint zu stimmen. JayJayBeCe mag zwar eine Big band sein, doch ist da nichts von behäbigem Altherrenjazz zu vernehmen. Natürlich wird auch auf die großen Vorbilder nicht verzichtet, aber JayJayBeCe´s Ellington Nummern sind kein Ausrutscher in betulichen Swing, sondern so überarbeitet, daß sie dem Anspruch der Band genügen, anders zu klingen als die anderen." Tagesspiegel, 6.1.1998 | |
| "Christof Griese, der Mann mit dem Zickenbärtchen und dem berückenden Saxophonspiel und -ton, den er auch schon mal im Konzert per Extraphrasierung dem Liebespärchen in der Ecke des Clubs widmet, ist einer der umtriebigsten Jazzer dieser Stadt. Bei seinen regelmäßigen Workshops und Kursen hat der lächelnde Saxophonschamane bereits einer Menge Anfängern und Fortgeschrittenen die (Ehr-)Furcht vor der hehren Musikwissenschaft namens Jazz genommen und sie oft zu wildester Coming Out-, Solisten- und Improvisationscourage ge- und verführt. Das bedeutet den Abbau falschen Respektes vor Jazzgrößen wie ellington und coltrane, den meister Griese selbst als Guru ansieht und über den er immerhin seine Examensabschlußarbeit verfaßte, ebenso wie die peu-a-peu-Heranführung an eigenkompositionen. Einige der von Griese entdeckten und geförderten unbeschriebenen Blätter und Talente kann man bereits in seinen eigenen Bandformationen wiederfinden und bei der mittlerweile preisbedachten Big Band JayJayBeCe (Jugend Jazzband Charlottenburg). Eigeninitiative total." Berliner Morgenpost 20.5.97 zur CD “JayJayBeCe - Vol.II” | |
| "Unter Leitung des Komponisten Christof Griese hat die Berliner Jazz-Bigband schon mehrere deutsche und internationale Preise eingeheimst. Kein Wunder, denn die Bebop-artigen Stücke werden zwar cool, aber sehr präzise intoniert" tip - Berlin 3/97 | |
| "Mehr
Relevanz hat da Christof Grieses JayJayBeCe. Auf Berlin Jazz Composers
Songbook Vol.I (BIT) interpretiert die aus der Musikschule Charlottenburg
hervorgegangene Big Band Kompositionen von Gebhard Ullmann, Nikolaus Schäuble
und anderen Berliner Jazzern in präziser musikalischer Diktion."
zitty 13/95 " Vorurteile swingend weggefegt“ Wenn ein Ensemble mehr ist als die Summe der Akteure, dann ist oft ein Chef mit Führungs-qualitäten im Spiel. Leiter der Big Band JayJayBeCe ist der Saxophonist und Musikpädagoge Christof Griese. Fetzige Bläsersätze und knackige Rhythmen fegen Big Band Vorurteile swingend beiseite." Tagesspiegel 16.6.95 |
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| "Das beste Ensemble dieser Größe in der Stadt Inzwischen sind JayJayBeCe vielleicht das beste Ensemble dieser Größe in der Stadt. Man hat zuletzt einen 1. Preis in einem Wettbewerb in der Sparte Big Band gewonnen, aber vom betulichen Swing, den man mit dem Label Big Band verbindet, sind JayJayBeCe meilenweit entfernt. Versiert und - für eine solche Institution überraschend - stilsicher vermengen die gut 15 Amateure und Profis eine Stilpalette von atonalem Gekrächze bis klassischem Cool Jazz." taz 22.1.93 |