Karoline Körbel - drums • Franz Bauer - vibes
Stefan Gocht • tuba Christof Griese - saxes, flutes

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unerhörte Klänge...
Offen für neue Ideen und eine erlebnisreiche musikalische Reise gefallen Christof Grieses Projekte immer wieder durch eine gewisse Unberechenbarkeit. Geprägt von Spontaneität und Freiheit besticht die Musik durch die vielen Ideen und einen enormen Klangreichtum. Immer neu in der Gestaltung sorgen die einzelnen Kompositionen für erstaunliche Perspektiven. Geheimnisvolles steht neben direkten und geraden Melodiefolgen. Spannend entwickelt sich die Begegnung dieser unterschiedlichen Instrumente. Es grooved, beschwört, erheitert, erzählt, herzt und ist spannend.
Das Tuba-Vibes Project entstand im März 2004 und hat schon viele Konzerte in den einschlägigen Berliner Jazzclubs (z.B. Schlot, b-flat, Badenscher Hof, etc.) und auf Festivals (z.B. Konzertsommer, Charlottenburger Jazzfestival) mit großem Erfolg beim Publikum gegeben.

Stefan Gocht
geb. 1972 in Löbau, in einer Musikerfamilie aufgewachsen. Unterricht in Klavier, Trompete und Orgel sowie autodidaktisches Erlernen von Tuba und Posaune. 1993-98 Studium an der Hochschule für Musik "Hanns
Eisler" Berlin ( Trompete bei Ilija Sacharjew und Eddie Hayes, Tonsatz und Komposition bei Prof. Wolfram Heicking). Seitdem freiberuflicher Musiker und Musikschullehrer (Bln.-Charlottenburg.-Wid. sowie Bln.-Reinickend.)
Mitglied des Rolf-von-Nordenskjöld-Orchestra, Schnaftl Ufftschik, Brass Attack, JayJayBeCe und Berliner Grammophoniker
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Franz Bauer
geb. 1968 in Bad Aibling, studierte Schlagzeug an der Musikhochschule München und spezialisierte sich auf Jazz- Vibraphon und Marimba an der UdK-Berlin und am Berklee-College in Boston (USA). Er ist mit seinem Soloprogramm, bei diversen Berliner Formationen und u.a. auf seiner bei JazzhausMusik (Köln) erschienenen CD Franz Bauer - Quintett `Plüschtier´(mit Jim Black, USA) zu hören.
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Christof Griese
(geboren 1957 Beckum / Westfalen) gehört zu den umtriebigsten Musikern der hauptstädtischen Jazzszene. Schon 1982 gründete er seine erste eigene Band - Opus Pocus. Ein Jahr später das Berliner Saxophon Quartett, mit dem ihm ein Balanceakt zwischen klassischer Musikliteratur, Neuer Musik und Jazz gelang. Seit fast 20 Jahren leitet Christof Griese die Berlin Jazz Composers Big Band JayJayBeCe, die er durch kontinuierliche Arbeit zu etlichen nationalen und internationalen Auszeichnungen führte und mit der er inzwischen fünf CD's einspielte. 1997 erhielt er honorable mentions für seine Komposition "Polski Blues" und 1998 den 2. Preis für seine Komposition "Schoyblish Cues" beim Julius Hemphill Composition Award, Boston (USA). Er hatte schon immer einen Sinn für außergewöhnliche Besetzungen: seine Produktionen mit dem Double Bass Project und dem Double Drums Project haben das schon bewiesen (CD´s beim BIT-Musikverlag Berlin).
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Karoline Körbel
1979 in Berlin geboren, studierte Schlagzeug bei Jo Thönes, Jerry Granelli und Jim
Black, spielt in der Tanja Ries - Band (CD „Metanoia“ bei Traumton-Records 2002),
im Theater des Westens, Bar jeder Vernunft, Nationaltheater Weimar und ist Mit-
glied des Jazztrios KNIEFTE (mit CD-Eigenproduktion) , eines experimentalen Trios mit Edith Steier - sax / Alex Kozmidi - Gitarre, der Victor Schefe & Band sowie dem Damenorchester Salome. Sie spielte auf Festivals in Leipzig, Regensburg und Berlin.
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Pressestimme Tuba Vibes Project:
Das Schaffen des hochprofilierten Berliner Saxophonisten Christof Griese bewegt sich in allen seinen Projekten außerhalb allzu eingefahrener Strecken, erfüllt jedoch gleichwohl alle jazzmäßigen Kriterien: Spannungsreiche improvisatorische Linien gehören ebenso dazu wie klangliche und rhythmische Vielgestaltigkeit in anspruchsvollen und intelligent angelegten Arrangements. Überraschungseffekte sind dabei gewollt, wie auch auf vorliegender, im Mai 2009 live im Berliner Jazzclub ,b-flat` aufgenommener CD.
Außergewöhnlich bereits die Besetzung des Quartetts: Neben Christof Griese, Tenorsaxophon, Saxello, Bassflöte, spielen Stefan Gocht, Tuba, Franz Bauer, Vibraphon, sowie Karoline Körbel, Schlagzeug. Das Projekt entstand bereits im März 2004 und war 2007 für den Jazz & Blues Award Berlin nominiert. In den 13 Titeln der CD, elf aus der Feder Grieses und zwei komponiert von Franz Bauer, entfaltet sich ein äußerst farbiges Klangspektrum.
Christof Griese ist vornehmlich auf dem Tenorsaxophon zu hören, bläst einige Male das soundmäßig dem Sopransaxophon nahestehende Saxello und greift in "French song" und "Ultramarin" zur Bassflöte. Auf allen Instrumenten erweist er sich einmal mehr als erstrangiger Interpret mit eigener Stimme und weit gefassten Improvisationspassagen. Stefan Gocht, in Berlins Jazzszene unbestrittener Meister aller Tieftöner des Blechblasinstrumentariums, demonstriert, dass sich auch auf der Tuba, gemeinhin im Ruf eines schwerfälligen Instruments, flüssiges Spiel gestalten lässt.
Seine Soli in z. B. "lmprovisorium", "Indigo" oder "No work-song!" bezeugen zudem seine hervorragenden Fähigkeiten zu ausgreifender Ideenfindung. Vibraphonist Franz Bauer ist ein Vertreter den dahin getupfte Passagen und klanglich schwebende Transparenz mit überzeugender Ideengestaltung auszeichnet. Schlagzeugerin Karoline Körbel ist eine Entdeckung: Sie beherrscht ein umfassendes Spektrum von sensitiv begleitendem Spiel bis zum kraftvollen Drive, zeigt sich auch in ihren Soli wie in "Schoyblish cues" von hoher Kompetenz.
Das überaus auch dynamisch wechselreiche Erscheinungsbild der Aufnahmen reicht vom lyrisch-schwebendem Sound im Startertitel "Zwielicht" bis zu energetischen Klangbildern in Stücken wie z. B. "Touching" oder "lndigo". Das Quartett erreicht eine jede Schwerlastigkeit vermeidende beispielhafte Transparenz im Zusammenspiel, das sich zudem wie die solistischen Beiträge durch hörbare Spontaneität auszeichnet. Eine CD von ideenmäßig und interpretatorisch außergewöhnlichem Format.
Gerhard Hopfe (Jazz Podium 7/8/2010)